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Conrad von Soest Gymnasium

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Convos in Europa

Aktuelles Erasmusprojekt:

Digitectives at work on environmental protection and biodiversity measures

Hier geht´s zur Projektseite (wird fortlaufend aktualisiert)!

Projektidee

Die Digitalisierung prägt und verändert in immer stärkerem Maße die Welt, in der wir leben. Daher ist es unerlässlich, dass die Schule, als zentraler Ort der Bildung und Erziehung, junge Menschen befähigt, sich in dieser digitalisierten Welt zurecht zu finden, zu bestehen und diese mitgestalten zu können. Daher zielt das Projekt auf der einen Seite darauf ab, den SchülerInnen Wissen über die Prozesse der Digitalisierung zu vermitteln und durch Medien gestütztes Lernen das Erfahren von Chancen und Risiken der Digitalisierung zu ermöglichen. Auf der anderen Seite soll im Zuge des Projektes das Lehrpersonal fortgebildet werden, um sie für eine digitalisierte Zukunft von Schule fit zu machen. So sollen LehrerInnen geschult werden, die sich durch die Digitalisierung von Schule ergebenden Möglichkeiten und Chancen zu erkennen, daraus Handlungsmöglichkeiten und Konzepte für ihren Unterricht zu entwickeln und diese gewinnbringend in ihrem Unterricht einzusetzen. "Digitectives at work" soll den Prozess der Digitalisierung aller beteiligten Schulen länderübergreifend voranbringen und helfen, diesen nachhaltig zu gestalten.

Der Aspekt der Digitalisierung wird inhaltlich verknüpft mit der Untersuchung der Bedeutung der Insekten für Ökosysteme. So soll im Zuge des Projektes im Umfeld der beteiligten Schulen, in Kooperation mit lokalen Grundschulen, ein Insekten Monitoring durchgeführt werden. Hierbei soll der Einsatz von digitalen Werkzeugen, die uns u.a. vom NABU bzw. von kooperierenden, örtlichen Berufskollegs bereitgestellt werden, eine entscheidende Rolle spielen. Durch diese Maßnahme soll die Sensibilisierung aller Beteiligten für dieses Thema erreicht werden. Im Verlauf des Projektes soll darüber hinaus ergründet werden, wie der Verlust der Biodiversität und Quantität von Insekten zu erklären ist und welche Maßnahmen gegen diese Entwicklung ergriffen werden können.
 

Unsere Partnerschulen stellen sich vor

Almere College (Kampen, Niederlande)

The Almere College tries to establish a comfortable working and learning environment for its students. It tries to be a school that offers their students and employees an opportunity to meet each other and to make them treat each other in a way that’s comfortable for everybody. The main goal that it wants to achieve is mutual respect and trust. The school tries to be a place where one can learn and live, where all are challenged to find the boundaries of their skills, their believes and their bravery.
 Children of many cultures go to the Almere College. All these children have different backgrounds but treat each other respectfully. The school aims to show and develop multiple talents such as singing, acting, dancing, debating, painting and athletics.
For the HAVO/VWO department many fieldtrips are being organized. The students have been to Rome, Paris, Belgium, Bottrop and many more. Students who go to the Almere College are able to choose from many subjects such as Greek, Latin, Art History, and many others. The school wants to be a guide for the students on their way to maturity. Each student that leaves the Almere College is prepared for the next chapter in their school career, and will have some nice memories of their time in high school.
After the students have finished HAVO or VWO many students go to the University or HBO. Then they study for their professions and thus move on to a more specific education which develops the students’ specific capabilities and interests.
Overall the Almere College has formed us the way we are today and will be in the future. It is a pleasant place where we have made many friends.
 

Liceum Ogólnokształcące z Oddziałami Dwujęzycznymi im. W. Broniewskiego w Strzelcach Opolskich (Strzelce Opolskie, Polen)

The building of the first secondary school in Strzelce Opolskie was completed in 1872. It was possible thanks to the count Andrzej Maria Renard’s son – Johann who donated to the community 17.000 sq meters of the grounds set close to the park (that is why the school was named “Johaneum”). At the end of WW II the school was changed into military hospital and during the last days of January 1945 the school was burnt down. After the war the school was rebuilt and in the school year 1948-1949 it was reopened as a secondary school with a patron of Polish poet – Władysław Broniewski.

Effective teaching, friendly atmosphere, school safety, international school cooperation, after school classes, the well-kept monumental school building, modern educational equipment and complex of playing fields, the sport gym, an athletics section, different forms of volunteering as well as the media lab – all these make the school very popular with young people. What is more, our students achieve high learning results thanks to which the school is placed in the fourth place in the Region of Opole in the nationwide school ranking.The school has over 70-year-old tradition and is significant to the local community as far as education and culture are concerned. The school is a member of Opole Region Innovative Schools Association.

 

Durch Erasmus + geförderte Projekte

Projekt: Ambassodors in Rubberboots – they think globally and act locally: Environment without boundaries - The consequences of climate change Restoration of nature - biodiversity – sustainability

 

Projektkontext:

"Die Umwelt kennt keine Grenzen!" - so lautet das Motto unserer Projektarbeit und ist gleichzeitig ein Appell auf internationaler Eben zusammenzuarbeiten. Das Thema Umweltschutz gewinnt mit Blick auf die Auswirkungen des Klimawandels für unsere heimischen Ökosysteme, Insekten aber auch letztlich für uns Menschen in den aktuellen politischen Debatten immer mehr an Bedeutung. Die Grenzen zwischen Staaten sind ein Konstrukt des Menschen, an denen sich die Natur nicht orientiert. Dies gilt insbesondere für Europa, wo viele Menschen aus unterschiedlichsten Ländern eng zusammenleben. Nachhaltige Lösungen in Umweltfragen können demnach nicht von einzelnen Staaten realisiert werden, vielmehr bedarf es einer konstruktiven Kooperation auf internationaler Ebene. Aus diesem Grund haben wir unserem Projekt Umweltbildung als treibende Kraft gesehen, jungen Menschen eine Chance zu geben, Grenzen zu überwinden und ihnen die Bedeutung globalen Denkens sowie lokalen Handelns als Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels näher zu bringen.

 

Projektziele:

In unserem Projekt haben wir das Ziel verfolgt, junge Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam Auswirkungen des Klimawandels als auch Ausmaß und Folgen von Umweltverschmutzung in Deutschland, Polen und den Niederlanden zu erforschen. In methodischer Hinsicht lag das Hauptaugenmerk dabei auf der Verbesserung von Kompetenzen in den Bereichen naturwissenschaftliches Arbeiten als auch Kommunikation und Spracherwerb. Durch die Erprobung moderner, praxisnaher Lernmethoden sollen auch Entwicklungsimpulse für den naturwissenschaftlichen Unterricht an den Schulen gesetzt werden. Auf inhaltlicher Ebene besteht zudem das Ziel, auf Basis der Analyse und Bewertung unterschiedlicher Wasser- und Umweltschutzmaßnahmen, insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel, Entwicklungsimpulse für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft zu geben.

 

Teilnehmer:

Die Projektpartnerschaft besteht aus 3 öffentlichen Schulen aus Deutschland, den Niederlanden und Polen. Von jeder Schule nehmen 2 Lehrer und 8 Schüler*innen der 8. oder 9. Klasse am Projekt teil. Die Lehrkräfte kommen teils aus dem naturwissenschaftlichen und teils aus dem Fremdsprachenbereich und bieten somit einen guten Rahmen für die Umsetzung des Projekts. Darüber hinaus bestehen je nach Land Kooperationen mit Hochschulen und Experten im Bereich Umwelt- und Naturschutz.

 

Durchgeführte Aktivitäten:

Um die Projektziele zu erreichen, haben die teilnehmenden Schüler und Lehrer in Deutschland, Polen und den Niederlanden grenzüberschreitende Aktivitäten durchgeführt. Diese zeichneten sich aufgrund der Exkursionen und Prüfungen durch einen hohen Praxisbezug in jedem Partnerland aus. Durch die gemeinsame Durchführung von Gewässeruntersuchungen an Seen und Flüssen sowie der Identifizierung und Zählung von Schlüsselarten in den Studiengebieten der Partnerländer erlernten die Studierenden kooperativ wesentliche wissenschaftliche Fähigkeiten und Kompetenzen. Sie prüfen konkrete Maßnahmen zur Vermeidung von Überschwemmungen und verdeutlichen damit die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Darüber hinaus lernen sie in allen drei Regionen unterschiedliche Ursachen, Folgen und Vermeidungsstrategien von Belastungen und Klimafolgen kennen und können diese vergleichend analysieren und bewerten. Durch die Praxisorientierung konnten auch Erfahrungen im realen Raum ermöglicht werden, mit dem Ziel die verbundenen Emotionen viel stärker zu verinnerlichen. Auf diese Weise konnte eine stärkere Motivation zum Umgang mit Umweltthemen erreicht werden. Der ursprünglich abschließend geplante 3. Kurzzeitaustausch mit Schülergruppen in den Niederlanden konnte jedoch auf Grund der massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nur eingeschränkt virtuell stattfinden. Dabei waren alle 3 Partnerschulen durch eine Videoverbindung miteinander verbunden. Mit Hilfe von virtuellen Rundgängen, Expertenvorträgen und Diskussionen sollte eine möglichst praxisnahe Lernerfahrung ermöglicht werden.

 

Projektergebnisse und erwarteter Langzeitnutzen:

Im Projektverlauf wurde eine ausführliche Zusammenfassung der Projektergebnisse in Form eines Readers erstellt, an dem die Lernenden aktiv mitgewirkt haben.

Der Reader enthält alle Arbeitsergebnisse in Form von gesammelten Testergebnissen von Gewässeruntersuchungen, erstellten Bildern und Analyseergebnissen von Renaturierungsmaßnahmen. Gleichzeitig stellt er einen Erfahrungsbericht über die Eindrücke aller Teilnehmer dar. Insbesondere durch die Veröffentlichung der Ergebnisse von lokaler bis internationaler Ebene soll der Reader längerfristig genutzt werden, um Impulse für die Entwicklung und Umsetzung konkreter Umweltschutzmaßnahmen zu geben oder die Ausweitung der Analyse auf andere Regionen anzustoßen.

 

Reader zum Download als PDF

 

Diplomaten in Gummistiefeln - Ambassadors in Rubberboots

 „Diplomaten – so stellen wir uns das vor – tragen dunkle Anzüge, schwarze Schuhe und ebensolche Aktentaschen. Die Diplomaten in unserem nächsten Beitrag aber sehen ganz anders aus. Sie kommen aus Soest, sind jung und tragen Gummistiefel. Gemeinsam mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern kümmern sie sich um den europäischen Umweltschutz und sind deshalb nun Anwärter auf die wichtigste europäische Auszeichnung, den Karlspreis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal auch in einer Variante für Jugendliche verliehen wird.“

Studioleiter und Moderator Rolf-Dieter Krause in seiner Anmoderation zum Bericht aus Brüssel, ausgestrahlt am 06.05.2009 (ARD) 

Bi- und multinationale Ökologieprojekte der Diplomaten in Gummistiefeln

Young Europeans’ Joint Venture In Environmental Research

Jugendliche aus Soest (D), Strzelce Opolskie (PL), Sárospatak und Pápa (H), Visby (S), Kampen und Zwolle (NL) und Timisoara (RO ) forschen im Netzwerk ihrer Partnerstädte.

1994

„Umwelt kennt keine Grenzen – Srodowisko nie zna granic“ Erstellung eines Gewässeratlasses in Strzelce Opolskie, Polen. Dokumentation in polnischer und deutscher Sprache.

1995     

Workshops zur interkulturellen und grenzüberschreitenden Umwelt- und Naturschutzarbeit beim Internationalen Hansetag in Soest.

1997

“Alte neue Heimat – Stara nowa Ojcyzna“. Untersuchung des Schicksals von Vertriebenen in Polen, der Ukraine und Deutschland. Dokumentation in polnischer und deutscher Sprache.

1998

“Hydor men ariston – Das Beste aber ist das Wasser“. Untersuchung der Trinkwassergewinnung in 5 europäischen Ländern. Soest und Visby. Dokumentation in englischer Sprache.

1998

Vorbereitung des 1. Internationalen Jugendhansetages in Visby. Formulierung der Deklaration von Visby, in der sich die Soester Partnerstädte verpflichten, jedes Jahr internationale Jugendprojekte zu unterstützen. Umwelt- und Theaterprojekt in Visby.

2000

„Water in abundance?! – Wasser im Überfluss?!“ Probleme des Hochwasser- und Naturschutzes in 5 europäischen Ländern. Kampen, De Weerribben, Niederlande. Dokumentation in englischer Sprache. Vorstellung beim Internationalen Hansetag in Zwolle

2001

Lost biotops on the Upswing – verlorene Lebensräume im Aufwind. Probleme der Renaturierung von Industriebrachen. Soest. Dokumentation in englischer Sprache.

2002

“Denkmäler zum Vergessen“. Untersuchung von Denkmälern in Oberschlesien und Soest. Dokumentation in polnischer und deutscher Sprache.

2002

“Gold or fish?! – Gold oder Fisch?!” An der schönen blauen Donau. Cyanidproblematik an Theiss und Donau nach einem Unfall in einem rumänischen Goldbergwerk. Sárospatak, Theiss, Bodrog, Ungarn. Dokumentation in englischer Sprache.

2004

Ausstellung in Strzelce Opolskie zum 10-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit mit der Partnerschule in Strzelce Opolskie in Polen im Rahmen bi- und multinationaler Ökologie- und Geschichtsprojekte.

2005

 “ Digging in the History of Life“. Paläontologische Grabungen nach Dinosaurierfossilien in einem Steinbruch bei Krasiejow, Polen. Mehrsprachige Dokumentation, überwiegend in englischer Sprache.

2007

Paläontologischer Lernpfad. Errichtung eines 90m langen Lernpfades in Soest, der die evolutionsbiologischen Epochen der Entstehung des Lebens auf der Erde zeigt. Dabei entspricht 1m Weg 50 Millionen Jahren Erdgeschichte. Fortsetzung des Dinosaurierprojektes in Polen.

2007/08

“Vom Totalitarismus zur Demokratie – Od Totalitaryzmu do Demokracji“. Untersuchungen zur Entstehung der Demokratie in Polen und Deutschland. Dokumentation in polnischer und deutscher Sprache.

2007/08

 „ Oberkante – UnterLippe. Klima-Hochwasser-Renaturierung“. Analyse vergleichbarer Umweltprobleme im Bereich des Hochwasserschutzes unter dem Aspekt, ob es lokale Antworten auf globale Probleme gibt. Soest. Mehrsprachige Dokumentation.

2008

Multinationales Umweltcamp im Oderbruch. Untersuchungen zur Flora und Fauna im Bioreservat „Oderbruch“.

2010

Projekt in den Niederlanden in „Europe Behind Dikes“: Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel der Niederlande (multinationales Ökologieprojekt).

2013

Projekt in Ungarn: „All 4 Water – Water 4 All“. Hochwasserschutz und Renaturierungsprogramme in den 4 Partnerstädten. Ökologische Untersuchung des Bodrog. Aktuelle Bewertung und Vergleich der Daten vor mit 2002.

2016

SOS – Save Our Soil; Students On Studies, Sustainability, Oppurtunities, Solutions

Projekt zum Bodenschutz, Landwirtschaft und Biotechnologie in Strzelce Opolskie (PL)

2017

Renaturierungsprojekte in Soest, Vorbereitungen des Erasmus+- Projektes

2018

Beginn des Erasmus+ -Projektes: Treffen der Projektteilnehmer in Soest: Planungsgespräche

Seit 1994

Mehrmalige internationale Teilnahme an den Lernstätten Demokratie des Förderprogramms Demokratisch Handeln. Bremen, Aachen, Nürnberg, Hamburg, Berlin, Jena

2000

Verleihung des Westfälischen Friedenspreises

2007

Verleihung des Bürgerpreises der Stadt Soest

2009

Europäischer Jugend- Karlspreis in Aachen

 

 

Abb.: Internationale Umweltprojekte des Conrad von Soest Gymnasiums

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